INTERCLUB

Saisonberichte 2019

Wir haben gut in die Interclub Saison 2019 gestartet. Das erste Spiel, das Heimspiel, haben wir 4:2 gewonnen und beim zweiten Spiel der Saison haben wir ein Unentschieden erkämpft. Das zweite Heimspiel haben wir 1:5 verloren. Das 4. Spiel, das Aufeinandertreffen mit Itschnach, war sehr spannend: Für das Total von 5:1 hat Lauren Pitt das spannende Einzel mit 7:5, 3:5 und 7:5 für sich gewonnen. Auch die Doppel haben Lauren Pitt und Katharina Massalsky, mit 6:3, 5:7 und 7:10, und Ena Vogler und Petra Moscatelli, mit 6:1, 2:6 und 7:10, für sich erkämpft. Leider konnten wir beim letzten Spiel gegen den Gruppensieger keine Punkte holen. Mit der Platzierung auf dem 3. Rang setzen wir uns das Ziel, nächste Saison den Aufstieg zu meistern.

Ashley Kellenberger, Ena Vogler, Katharina Massalsky, Kathrin Gärtner, Lauren Pitt, Olivia Schott, Petra Moscatelli

Da uns mit Laura Schibli unsere stärkste Spielerin verlassen hatte konnten wir dieses Jahr unsere Mannschaft mit Katja verstärken. Vielen Dank Katja, dass du Teil unserer Mannschaft geworden bist!
Um es kurz zu fassen: wir hatten diese Saison nicht die einfachste Auslosung, aber dennoch wohl „üblich“ starke Gegnerinnen für diese Liga. Dies mit Ausnahme von Fuellinsdorf, welche dieses Jahr frisch aus der Nati C aufgestiegen waren und nun auch wieder abgestiegen sind. Gegen Fuellinsdorf konnten wir mit 5-1 unseren deutlichsten Sieg verbuchen.
In der 2. Runde hatten wir mit Moehlin sehr erfahrene Spielerinnen und konnten immerhin ein Einzel und ein Doppel gewinnen. Noch bessere Spielerinnen (inkl. ehemalige Top-Ten Spielerinnen der Schweiz) traten uns in Luzern gegenüber. Dort konnten Daniela und Anja ihr Doppel im Champions Tiebreak entscheiden, sodass wir wiederum 2 Punkte holen konnten.
Glücklicherweise blieb uns für die Abstiegsspielrunde gegen Visp ein Auswärtsspiel im Wallis erspart und wir hofften dank Heimvorteil den entscheidenden Sieg zu erzielen! Bei sehr warmem Temperaturen stand es nach den Einzeln 2-2 – das bedeutete, dass einmal mehr die Doppel entscheiden mussten. Daniela und Anja konnten dann das Doppel 1 nach einem sehr engen 2. Satz gewinnen, womit die Entscheidung gefallen war: Ligaerhalt dank dem entscheidenden Punkt im Doppel!!

Spielerinnen: Daniela Greile, Nadin Hilber, Katja Mohrbach Simon, Anke Armbrustmacher-Welti, Angelika Hernandez Dorendorf, Anja Baechtold, Andrea Perna (Ersatz)

Das Wetter!

Dieses IC-Saison wurde wie noch nie vom Wetter geprägt. Eingestellte- verschobene und abgebrochene Begegnungen. Die Wetterprognosen wurde detailliert studiert und besprochen, sowohl intern im Team wie als mit den anderen Teams. Spielerisch können wir auf  eine spannende und gute Saison zurückblicken, wo wir ein paar „alten“ und ein paar neuen Begegnungen hatten. Es blieb in unserer Gruppe spannend bis in der letzte Runde, als alles zumindest theoretisch offen blieb. Die nötige 6:0 Sieg haben wir leider nicht geschafft, und wir sind schlussendlich auf der 3. Platz gelandet, nur 3 Punkte vom Sieg. Jetzt freuen wir uns weiter zu entwickeln damit wir stärker in der nächsten Saison antreten können!

Lisa Matele

Dieses Jahr haben wir, die Ladies 40+ der 1. Liga, schon zum Voraus gewusst, was auf uns zukommt. Kaum aufgestiegen von der 2. In die 1. Liga hatte wir Begegnungen mit teilweise viel stärkeren Gegnerinnen. Aber gerade diese Spiele haben Spass gemacht und uns motiviert, auch wenn wir oft verloren haben. Wir standen gleich 2 Gruppen gegenüber, welche von der Nati C in die 1. Liga abgestiegen waren.
Das Ergebnis gegen Ried Wollerau war dann auch 6:0, wobei Martina Hingis nicht einmal mitgespielt hat, aber die Gruppe trainiert regelmässig bei ihr!Ähnlich war es gegen Frohberg, 5:1, dank dem genialen 3-Satz-Sieg von Sibylle.
Gegen Gossau St. Gallen, eine klassische 1. Liga Gruppe, gelang wenigstens ein 3:3 mit den Siegen von Elisabetta und Sibylle im Einzel, und unserem stärksten Paar Magi/Sibylle im Doppel. Beim Abstieg gegen Lachen wurde es knapp. Nach den Einzel stand es nach Siegen von Elisabetta und Marianne 2:2. Die Doppel waren hart umkämpft, gingen leider aber beider verloren, eines erst im Champions-Tiebreak.
Wie schon erwartet, werden wir nächstes Jahr wieder in der 2. Liga spielen, welche unserer Spielstärke auch besser entspricht.

Marianne Zimmermann

Mitgespielt haben: Magi Kreis, Elisabetta Caglioni, Sibylle Kessler, Naoko Kellenberger und Marianne Zimmermann

Nach dem Abstieg von vergangener Saison startete die Mannschaft mit einem Sieg und voller Elan in die neue Saison. Der TC Leuholz konnte mit 5:4 bezwungen werden. Die Begegnung gegen den späteren Gruppen-Dritten sollte sich als die schwierigste herausstellen, konnten doch die folgenden Runden klar(er) gewonnen werden: 8:1 gegen Horgen, 6:3 gegen Schwanden, 6:3 gegen Wald und 8:1 gegen Küsnacht lauteten die weiteren Resultate. Dies reichte zum souveränen Gruppensieg mit 8 Punkten Vorsprung auf den zweiten Rang und damit zum direkten Wiederaufstieg in die 2. Liga! Wir sind gespannt auf die kommende Saison, in der das Team hoffentlich auch in der 2. Liga wird vorne mitmischen können.

Die Saison begann wie immer mit einem verlängerten Trainingsweekend südlich der Alpen unter Aufsicht von Trainer Claudio, welcher unterdessen kurz vor dem Abschluss des italienischen Nationaltrainerdiploms steht. Man wollte also auch dieses Jahr nichts dem Zufall überlassen, umso mehr als unser Team gerade erst in die 1. Liga aufgestiegen war und man dort nicht nur Kanonenfutter sein wollte. Trotzdem hiess das Saisonziel lediglich Ligaerhalt, wollte man die Erwartungen einmal mehr tief halten.
Am 5. Mai begann dann der erste Showdown. Morgens lagen 10 cm Schnee auf den Zumiker Wiesen und mancher dachte wohl eher ans Skifahren als an die beginnende Tennissaison. Da Swiss Tennis nur zu heisse Temperaturen und nicht zu kalte kennt, waren wir gewillt die Runde trotz der widrigen Wetterverhältnisse durchzuziehen. Unser mit zahlreichen Nordländern gespicktes Team sah bei diesen doch eher kühlen Temperaturen auch durchaus einen doppelten Heimvorteil. Ein kurzer, intensiver Schneeschauer ganz kurz vor der Partie liess dann das Vorhaben dennoch fast scheitern, ein grandioser Einsatz von Ference mit viel zusätzlichem Sand und vielen Schwämmen ermöglichte uns dann aber trotzdem die Partie unter regulären Bedingungen durchzuführen. Unsere Gegner aus dem sanktgallischen Falkensteig vermochten diese kühlen Temperaturen jedoch nicht gerade zu Coolness zu verleiten – im Gegenteil, immer wieder echauffierten sie sich über die etwas misslichen Wetter- (nicht Platz-)bedingungen und wollten die Partie abbrechen. Aber auch Telefonate an Swiss Tennis nützten nichts uns so versenkte kurz vor 20 Uhr abends unser Nordländerduo Stengard/Mihlberg den letzten Matchball sicher zum 7:2 Sieg. Kurz danach wäre wegen einem nächsten aufkommenden Schneeschauer nicht mehr an Tennis spielen zu denken gewesen…
Die anderen Gruppenspiele sind kurz erklärt: Gegen Wädenswil gab es einen 5:4 Sieg, wobei Petter Stengard (R5) das Kunststück gelang die gegnerische Nummer 1 (R3) glatt in zwei Sätzen 6:3, 6:1 zu schlagen. Eine fast noch grössere Überraschung gelang unserem Starkoch Bocuse (R9), dessen Talent vor allem im Schwingen der Kochkelle besteht, welcher gegen ein R7 ebenfalls glatt in zwei Sätzen gewann. (Nur Freddy hätte wohl darauf gewettet!) Die Zuschauer dieser Partie waren sich lange nicht sicher, ob da evt. die Bälle von Gast und Heim beim Zählen vertauscht wurden…. Gegen Fällanden gab es dann zum Abschluss gar noch einen 8:1 Sieg, womit Zumikon völlig überraschend als Gruppensieger feststand.
Die Aufstiegsspiele endeten aber fast schon bevor sie begonnen hatten: In der ersten Runde gegen Schlieren war schon nach den Einzeln Schluss, da Schlieren zu diesem Zeitpunkt bereits uneinholbar mit 5:1 führte.
Trotzdem war es eine tolle Saison. Unser Ziel haben wir erreicht und abgesehen von den ersten Gegnern hatten wir auch stets tolle Herausforderer, was sich jeweils bei Speis und Trank im Anschluss der Spiele zeigte.

Aktiv ins Geschehen eingegriffen haben in dieser Saison: Petter Stengard, Frederik Mihlberg, Lucas Hew, Alex Rochat, Thomas Juden, Raimon Matele, Martin Schwarzenbach, Florian Gärtner und Stefan Bührer.

Stefan Bührer

Top 10 – auch dieses Jahr in den entscheidenden Momenten unschlagbar

Dieses Jahr hatten wir uns besonders seriös vorbereitet auf die Interclubsaison und durchliefen ein hartes viertägiges Trainingscamp unter der Leitung von Yvette Krauss auf Mallorca. Dies gab uns den letzten Schliff für die bevorstehenden Interclub-Matches und vor allem einen Team-Spirit, auf den wir bis zuletzt zählen konnten.
Bei zehn Spielern (Top 10) und der diesjährigen Regelung, dass alle zwei Einzel spielen dürfen, war der Capitano bereits in der Einsatzplanung arg gefordert, zumal neben dem Fun-Faktor und den ausgeglichenen Einsätzen doch auch noch der Ligaerhalt von Captain und Team erwartet wurde – eine Quadratur des Kreises?
Schneebedingt starteten wir erst am 11. Mai in die Interclubsaison. Das erste Gruppenspiel ging zuhause gegen ein starkes Team von Bulle 3:6 verloren. In der zweiten Runde schlugen wir Dottikon zuhause souverän 7:2, was in der Endabrechnung nur ganz knapp zu Platz 3 mit 1 Punkt Vorsprung vor Dottikon reichte. Denn die dritte Runde ging auswärts 0:9 verloren gegen den TC Belvoir ZH.
In der Abstiegsrunde wurden wir aufs Härteste getestet gegen das Team von Diepoldsau. Unser Team war nach fünf gespielten Einzeln 2:3 hinten, und ich sah mich im dritten Satz bei 3:5 und 15:40 zwei Matchbällen gegenüber. Doch statt 2:4 nach den Einzeln konnte ich mit 7:5 im dritten Satz zum 3:3 ausgleichen. Und beim Stand von 4:4 rettete uns Maschu (Manu und Chrischu) mit 10:7 im dritten Satz (Champions-Tiebreak) den Ligaerhalt!

Somit ist die IC-Saison 2019 eine, welche wir sicherlich so schnell nicht vergessen werden. Und für 2020 haben wir auf Mallorca bereits wieder ein verlängertes Wochenende reserviert.

Capitano Marius Klauser
Team: Arnold Löw, Christian Potthoff, Christoph von Stauffenberg, Joel Perrenoud, Manuel Specker, Marc Gysin, Marc Ritter, Marius Klauser, Markus Heeb, Oliver Pargätzi.

Nachdem im Vorjahr der Aufstieg in der zweiten Aufstiegsrunde verpasst wurde, wollten wir dieses Jahr nahtlos an diese guten Leistungen anknüpfen. Gossau SG, Hinwil und Witikon hiessen unsere Gegner.
Nebst der Verschiebung wegen 20cm Neuschnee auf den Plätzen gilt aus der ersten Runde gegen Gossau auch noch die famose Aufholjagd unserer Nummer 1, Andre Spicak, hervorzuheben. In Extremis gelang ihm nach 1:6 und 2:5 Rückstand noch der Turnaround!
In den anderen beiden Partien waren die Spiele ausgeglichener und sowohl Spicak (gegen ein ehemaliges N4) und Frank (gegen einen einstigen Junioren-Schweizermeister) hatten nicht den Hauch einer Chance. Dank der guten Ausgeglichenheit innerhalb des Teams resultierte trotzdem der Gruppensieg.
Die Aufstiegsspiele verliefen dann leider wieder so, wie im letzten Jahr. Nach einem ungefährdeten Sieg in der ersten Runde empfing man zu Hause Wädenswil. Wegen unvorteilhafter Langzeitplanung im Team traten wir mit einer von Ersatzspielern gespickten Truppe an. Diesen Herren hier ein riesiges Dankeschön fürs Einspringen!Leider ging die Partie mit 1:5 klar an den Gegner.